Unser Ansatz

Gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Berlin e.V. (BUND Berlin) und dem Bezirk haben wir seit 2013 den ehemalige Lokschuppen und die umliegende Grünfläche zu einem offenen Umwelt- und Kulturort entwickelt. Ein Ort der friedlichen Begegnungen und des Handelns im Sinne des Gemeinwohls. Ein Ort für gemeinschaftliche Urban Gardening-Projekte mit Anwohnenden aus dem Kiez und verschiedenen ortsansässigen Initiativen und Vereinen rund um Natur, Umwelt und Kultur (z.B. GleisBeet e.V., Naturfreunde e.V., Wildtier Stiftung, Skaterpark, BMX-Strecke uvm.) und ein Ort für kulturelle Angebote und Veranstaltungen für die ganze Familie. Umwelt und Kultur stellen eine zentral wichtige Verbindung dar für unsere Gesellschaft. Wir glauben an diese Verbindung. Nur durch einen kulturellen Wandel werden wir künftig effektiv Umweltschutz betreiben können. Ein Ort, der Stadtnatur und Kultur, sowie Bildung und Erleben gleichermaßen verbindet.

Die Grünfläche rund um den Lokschuppen entwickeln und pflegen wir gemeinsam mit Anwohnenden, Umweltorganisationen und dem Bezirk, um die Artenvielfalt zu fördern und ein wertvolles Stück Stadtnatur für Mensch und Tier zu schaffen und zu erhalten. Mit dem gewachsenen Netzwerk, dem Freundeskreis Lokschuppen und dem BUND-Arbeitskreis bieten wir jährlich ein vielfältiges Programm rund um Umwelt- und Kulturthemen an mit Workshops, Rundgänge, Vorträge, Mitmach- Aktionen und Soziokultur-Veranstaltungen. Ein nachhaltiger Betrieb steht für uns stets im Vordergrund.

Ein achtsamer und nachhaltiger Umgang mit Mensch und Natur und den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen prägt unser tägliches Handeln. Faire Löhne zählen ebenso dazu, wie eine plastikreduzierte und energiesparende Gastronomie. Wir verstehen uns als Ort, der jedes Leben gleichermaßen respektiert und schützt, komplett vegan ist und Teil der essbaren Stadt und Ernährungsbildung wird – gemeinsam mit Projekten wie dem Lebensmittelpunkt uvm. Ein Ort, der das Bewusstsein für einen respektvollen achtsamen Umgang mit jedem Leben in all unseren Angeboten an Teilnehmer:innen, Gäste und Besucher:innen weitergibt.

Besonderheiten des Projekts/Ortes

  • Gemeinwohlorientiertes Handeln und gemeinnütziges Projekt (gGmbH) mit gewachsenem Netzwerk
  • Umweltgerechtigkeit: gut erreichbar für alle Menschen aus unserem Bezirk, niedrigschwellige Angebote unabhängig vom individuellen Einkommen.
  • Gesundheitsprävention und Daseinsvorsorge: Lage Mitten in einer erholsamen Grünfläche mit vielen weiteren Projekt-Flächen und Angeboten zu Flora, Fauna, Kultur und Sport.
  • Ein Ort der Begegnung, der der (zunehmend anonymen) Welt seelisch etwas entgegenhalten will.
  • Gemeinsam mit Anwohnenden kontinuierliche Aktivitäten im Stadtgrün für eine größere Artenvielfalt, nachhaltige gute Grünpflege und damit höhere Qualität der Stadtnatur.
  • Netzwerk, Anlaufstelle und Plattform/Bühne (analog & digital) für Umwelt und Kultur im Bezirk.
  • Starke Entwicklung eines historischen Ortes, letztes Überbleibsel im Kiez gemeinsam mit Berghain und der Karl-Marx-Straße.
  • Sitz der Koordinierungsstelle für Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung (NUKN-Bildung) Friedrichshain-Kreuzberg.

Ziele

Unser Ziel für das NIRGENDWO als Umweltbildungszentrum und Kulturort ist es:

  • Eine Anlaufstelle für Bürger:innen zu bieten, die ihnen eine Orientierung ermöglicht, einen 
Überblick zu Weiterbildungs- und Mitmach-Angebote gibt und eine Zugang zum Netzwerk der 
Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung und -Akteur:innen im Bezirk vermittelt.
  • Angebote zu machen, die ein selbstständiges (lebenslanges) Lernen & Erleben ermöglichen.
  • Menschen unseres Bezirks eine Starthilfe & Befähigung zur Selbstbefähigung zu bieten und ihnen erste Erfahrungen und Erlebnisse im Umgang mit der Stadtnatur zu ermöglichen.
  • Kultur-Projekten & -Schaffenden den Lokschuppen für Veranstaltungen zur Verfügung stellen und speziell der bezirklichen Subkultur und dem Nachwuchs eine Bühne geben.
  • das (Sozio)Kultur-Netzwerk des Ortes weiter ausbauen und Akteur:innen unterstützen.
  • Kunst- und Kultur-Formate nutzen um mehr Menschen und neue Zielgruppen mit Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsthemen zu erreichen und begeistern